Seiter Klinik
Praxis Dr. Seiter - Wilhelmsplatz 11 - 70182 Stuttgart - Telefon: +49 (0)711 2 10 12-10  |   Deutsch   English   русский    中文
     

 
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Therapie arterieller Durchblutungsstörungen

Erstes Ziel ist die Reduzierung der Risikofaktoren: Rauchen, hoher Blutdruck, hohe Blutfettwerte und hoher Blutzucker.

Die Therapie muss frühzeitig beginnen, um das Voranschreiten der Durchblutungsstörung möglichst lange aufzuhalten. Da es sich um eine chronische Erkrankung handelt, bedeutet dies, dass die Therapien lebenslang durchgeführt werden müssen.

Bei einer Durchblutungsstörung der Beine, die aufgrund ihrer Ausprägung noch keine invasive / operative Therapie erforderlich macht, wird ein intensives Gehtraining durchgeführt, um hierdurch eine Neubildung von kleinen arteriellen Gefäßen zu fördern, die eine bessere Versorgung des betroffenen Beines bewirken können. Begleitet wird diese Behandlung durch die Einnahme von Medikamenten, die den Blutfluss verbessern, in der Regel handelt es sich hier um ein Acetylsalicylsäurepräparat (z.B. ASS 100, Aspirin 100).

Invasive / operative Therapie

Bei Durchblutungsstörungen mit bereits vorhandenen ausgeprägten Gefäßverengungen und/oder Gefäßverschlüssen können diese Verengungen mit einer sog. Ballondilatation (Aufdehnung der betroffenen Arterie durch einen Ballonkatheter, PTA) wieder erweitert und durchgängig gemacht werden. Zusätzlich kann es erforderlich sein, zur Unterstützung ein sog. Gefäßgitter (Stent) in die betroffene Arterie zu implantieren.

In Fällen, in denen die Katheterbehandlung nicht ausreicht, müssen gefäßchirurgische Maßnahmen wie z.B. Bypass-Operationen oder die Implantation von künstlichen Gefäßen durchgeführt werden.

Bei Durchblutungsstörungen kann es auch zu Schäden innerhalb der arteriellen Gefäßwand kommen, aus denen eine Ausbuchtung der Gefäße entstehen kann (Aneurysma). Dieses Aneurysma kann im ungünstigsten Fall platzen (rupturieren) und dadurch zu einer lebensbedrohlichen Erkrankung werden. Die Therapie dieser Gefäßausbuchtungen erfolgt ebenfalls durch Stabilisierungs- und Ausschaltungsmaßnahmen, die sowohl mit Hilfe der Kathetertechnik als auch durch gefäßchirurgische Operationen erfolgen können.

Integrierte Versorgung

Die Praxis Dr.Seiter bietet Patienten der DAK und BKK ein besonderes integriertes Behandlungskonzept bei bestehenden Durchblutungsstörungen an. Dabei fungiert ein Arzt der Praxis als "Fallmanager" für den Patienten. Er koordiniert die Behandlung und begleitet den Patienten im gesamten Prozess, von der Erstdiagnose über die Therapie bis hin zur Nachkontrolle.

Dabei kooperiert die Praxis mit verschiedenen Einrichtungen, welche beim Behandlungsprozess eng zusammen arbeiten, wie z.B. dem Marienhospital Stuttgart. Durch die zentrale Planung wird gewährleistet, dass der Patient die für ihn optimale Therapie erhält.