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Männer scheinen Krampfadern eher als Frauenproblem zu sehen und entsprechende Anzeichen, die sie bei sich selbst entdecken, zu verharmlosen oder zu ignorieren.
Dabei ist durch wissenschaftliche Studien ermittelt worden, dass Männer von Krampfadern genauso betroffen sind wie Frauen. So hat jeder 5. Mann eine Krampfadererkrankung, jeder 6. eine Beinschwellung. Trotzdem sucht lediglich ein Drittel der betroffenen Männer wegen der Krampfadern einen Arzt auf, während dies zwei Drittel der Frauen tun.
Als Auslöser der Krampfader-Erkrankung kommt dabei nicht nur die erbliche Veranlagung einer Bindegwebsschwäche in Betracht. Zu den aussschlaggebenden Risikofaktoren für Krampfadern zählen ebenso eine Reihe typischer Zivilisationserscheinungen, die sowohl Frauen als auch Männer gleichermaßen treffen: - Übermäßiges Stehen und Sitzen
- Bewegungsmangel
- Übergewicht
Eine Krampfader-Erkrankung darf dabei niemals verharmlost werden. Unbehandelt können Krampfadern die Lebensqualität beeinträchtigen und früher oder später zu schwerwiegenden Komplikationen führen.
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